Kalenderblatt für den 24. August


Vesuv

Berühmte Katastrophen, dazu zählt mit Sicherheit der Ausbruch des Vesuv bei dem Pompeji vernichtet wurde.

Kalenderblatt Bild24. August – Kalenderkunde

Der Vesuv, bekannt als aktiver Vulkan bei Neapel in Italien, hat in Sachen Image fantastische Berater: Diverse gewaltige Ausbrüche, immer noch rauchend und glühend und man kann ihn zu Fuß besichtigen. Inklusive des Gefühls auf einem Pulverfaß zu tanzen.
Dazu diente der Vesuv einigen Romanen und Filmen als großartiger Schauplatz.

Der heutige Tag ist deswegen besonders, weil vor, sagen wir mal rund 2.000 Jahren der wohl bekannteste Ausbruch begann.
Laut des römischen Schriftstellers Plinius (gemeint ist der Jüngere, der ältere starb leider bei besagtem Ausbruch) fand die Katastrophe am 24. August 79 statt.

Drei Städte wurden zerstört, als da wären Oplontis, Stabiae und Pompeji. Letztere wurde natürlich durch den wundervollen Roman ‚Die letzten Tage von Pompeji‘ weltbekannt. Und bei Reisen in die Gegend von Neapel empfiehlt sich ein Besuch der Ausgrabungsstätte. Die damals herunterregnende Vulkanasche hatte für Historiker und Schaulustige den bemerkenswerten Effekt, die Situationen quasi statisch festzuhalten. Nachdem die Stadt sorgfältig freigelegt worden ist, fand man Aushöhlungen der Menschen, die von der heißen Asche schlagartig überrascht wurden. Als man sie mit Gips ausgegossen hatte, konnte man genau erkennen, in welcher Haltung die armen Opfer niedergesunken sind. Die Reste von Pompeji spiegeln die damaligen Bedingungen bemerkenswert lebensnah wieder.

Wenn man jetzt glaubt, es wäre Ruhe, liegt man weit daneben. Allein in den letzten 300 Jahren ist der Vulkan rund 20 Mal ausgebrochen. Und trotz dieser Tatsache ist die Millionenstadt Neapel nicht davon abzuhalten, in Richtung Vesuv zu wachsen. Man mag ja noch Verständnis für alteingesessene Bauern haben, denen die Vulkanasche fantastische Trauben beschert aber das sehr viele Leute in den akut gefährdeten Gebieten illegal bauen und damit so gut wie nicht zu retten wären, macht einen doch stutzig.

Es ist eine wunderbare Gegend und die Aussicht vom Hügel muss traumhaft sein. Hoffen wir, dass der nächste Ausbruch schonend verläuft.

 


 

 


 
















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