Kalenderblatt für den 27. Juli


Das erste Album

Die kleine Musikgruppe Breakfast Club aus New York hatte eine, uns heute allen bekannte Schlagzeugerin, Keyboarderin und Sängerin. Mit dieser kleinen Gruppe erstellte besagte junge Dame Demotapes und kam zu einem kleinen Plattenvertrag.

Kalenderblatt Bild27. Juli – Kalenderkunde
Madonna in der Felsengrotte, Leonardo da Vinci

Soweit, so alltäglich, so langweilig. Die junge Dame kam mit 30 Dollar und den üblichen Wunsch- und Wahnvorstellungen nach New York. Die erste Zeit hielt sie sich, auch wie zu erwarten war, als Kellnerin über Wasser, machte Nacktaufnahmen und sonstige obskure Jobs, die einer jungen Traumtänzerin  über den Weg laufen.

Apropos Tänzerin. Eine Ausbildung begann sie an der University of Michigan zwar, brach sie aber für ihre Großstadtträume ab. Immerhin lernte sie dort Schlagzeug und Gitarre und schrieb ein paar eigene Lieder. Noch ein paar kleine Engagements in Tanzgruppen und das Klischeebild ist wirklich rund.

Mit den oben genannten Demobändern gelang es ihr, einen ersten Plattenvertrag zu ergattern aber nach einigen Demoaufnahmen und Arbeiten als Backgroundsängerin trennte man sich wieder. Anscheinend entsprachen beide Seiten nicht den Wunschvorstellungen. Jetzt kam ein weiterer Protege in ihr Leben. Der Disco-Sänger Patrick Hernandez (Born to Be Alive) lockte sie mit nach Paris mit dem Versprechen, sie als Star herauszubringen. Letztlich war sie auch hier nur Background-Sängerin und kehrte enttäuscht nach einigen Monaten wieder nach New York zurück.

Jetzt beginnt ganz leise die eigentliche Erfolgsgeschichte. Denn anstatt von der Welt enttäuscht zu sein, tanzte sie in den Discotheken zu ihren ersten Liedern, flirtete mit den DJs und versuchte irgendwie souveränen Kontakt zur Plattenindustrie zu bekommen. Was auch gelang; ein DJ namens Mark Kamins stellte sie dem Geschäftsführer von Sire Records, Seymour Stein, vor. Und anscheinen war ihr Talent auf den Demotapes zu erkennen, denn der Herr Stein war begeistert und sie bekam einen Plattenvertrag für zwei Singles. Eins ihrer ersten Demolieder wurde professionell aufgenommen und errang in den Clubs vorab einen durchaus beachtlichen Erfolg. Es verkaufte sich ca. 250.000 mal.

Jetzt war es an der Zeit, ein Debutalbum aufzunehmen. Acht Tracks, allesamt tanzbar, fröhlich und unbeschwert. An fünfen davon hatte sie selbst mitgeschrieben. Und sowohl die Musik als auch die Videos waren und sind sehr eingängig. Wie sich herausstellte, hatte die Plattenfirma ganz auf das richtige Pferd gesetzt. Das Debutalbum erschien am 27. Juli 1983 in den USA und verkaufte sich bislang 16 Millionen Mal, was übrigens 80 Platin-Schallplatten bedeutet. Keine Ahnung, wer die lagert.

Bleibt zu guter Letzt noch zu sagen, dass das Album den Namen First Album erst später bekam, zuerst hiess es wie die Sängerin: Madonna.

 


 
















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